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Alle RezensionenSpannungsroman

Zwölf Stunden bis Mitternacht

von Anselm Vogelsang

Ein Wettlauf gegen die Uhr in einer Großstadtnacht: temporeich, aber mit Luft nach oben bei den Figuren.

Zusammenfassung

Die Ermittlerin Sofia Brandt hat zwölf Stunden, um eine Entführung aufzuklären, die Verbindungen zu einem ungeklärten Fall aus ihrer Vergangenheit besitzt. Jede Stunde bringt einen neuen Schauplatz, eine neue Spur und eine neue Fehlentscheidung.

Stärken

  • Konsequent durchgehaltene Echtzeit-Struktur.
  • Packende Schauplatzwechsel mit spürbarem Großstadtpuls.
  • Ein effektives Kapitel-Cliffhanger-System.

Schwächen

  • Figuren dienen oft der Handlung statt umgekehrt.
  • Mehrere Zufälle schwächen die Glaubwürdigkeit.

Atmosphäre

Hektisch, neonhell und regennass. Die Stadt wirkt wie ein Organismus, der im Takt der Ermittlung pulsiert.

Schreibstil

Knapp, direkt und rhythmisch. Wenig Sprachfärbung, dafür hohes Tempo und klare Bilder.

Unser Urteil

Ein unterhaltsamer Pageturner für zwischendurch. Wer Tempo über Tiefe stellt, wird gut bedient.

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